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Carl Rogers

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Carl Rogers

Beruflicher Werdegang

Beruf und Berufung

Nachdem Carl Rogers endlich in Psychologie promoviert hatte, bekam er seine erste Anstellung am "Child Study Department of Rochester Society for the Prevention of Cruelty to Children". Dort sammelte er erste Erfahrungen mit mit verhaltensauffälligen Kindern unter klinischen Bedingungen. Diese führen dazu, dass er ein eigenes diagnostisches Verfahren entwickelt mit einer siebenstufigen Skala. Bei dieser Diagnostik spielten beispielsweise Faktoren wie Familienbindung, Selst-Einschätzung, Gesundheit, Erbanlagen, finanzielle Rahmenbedingungen und Erfahrungen und Erziehung eine wesentliche Rolle. Schon hier fand offensichtlich ein erster Schritt zur Bildung seiner eigenen Persönlichkeitstheorie statt. Er versuchte sich bei der Behandlung von den auffälligen Kindern in verschiedenen Therapiemethoden und wollte so eine ihm geeignet erscheindende finden. Zu den Kindern, die er behandelte, gehörten Lügner, Sadisten, Kinder, die Stehlen, sexuelle Perversionen hatten, sozusagen die komplette Bandbreite an Auffälligkeiten. Zu seinen Therapieformen, die er testete, gehörten die erziehende Therapie, Beratung, Überredung und die interpretative Therapie. Beeindruckt war er schließlich von der Beziehungstherapie von Otto Rank (einem Freud-Schüler, die ihn maßgeblich beeinflusste. Seine Therapiegespräche wurden nun immer offener und persönlicher. Zudem erkannte er selber an, dass diese ihm auch selber bei der Bewältigung seiner eigenen kindheitlichen Isolation halfen. Er selber sagte das einmal folgendermaßen:

"Wenn ich zurückschaue, wird mir deutlich, daß mein Interesse an Gesprächsführung und Therapie sicher zum Teil aus meiner frühen Einsamkeit erwuchs."

Im Jahre 1936 fasste er den Plan, eine eigene psychologische Klinik in Rochester zu gründen. Zudem erfolgte seine erste Buchveröffentlichung im Jahre 1937 mit dem Titel "The Clinical Treatment of the Problem Child". 1940 nahm er ein Angebot einer Professur an der Ohio State University an, wo er Seminare über Psychotherapietechniken leitete. 1942 folgte sein zweites Buch 1942 mit dem Titel "Counseling and Psychotherapy", mit welchem er sehr polarisierte. Die einen bewunderten es, die anderen lehnten es aufgrund der zu engen Intimität von Therapeut und Klient ab. Er spaltete damit die Lehrmeinung der Psychologen. Letztendlich führte dieses Buch sogar zum Bruch mit seiner Universität, die er daraufhin verließ.

Er arbeitete schließlich ab 1945 im Beratungszentrum der Universität von Chicago als Leiter, Forscher, Therapeut und Supervisor. 1946 wurde er zudem Präsident der American Psychological Association. Er sah seine sogenannte "Humanistische Psychologie" als Dritte Kraft in der Psychologie. 1952 veröffentlichte er sein drittes Buch "Client-Centered-Therapy".

In den Jahren 1957 bis 1963 war Carl Rogers an der Universität von Wisconsin in Madison tätig, wo er sich weiteren Forschungen widmete. 1961 erfolgte die Buchveröffentlichung "On Becoming a Person", welches sich rund eine Million Mal verkaufte. 1964 wechselte er zum Western Behavioral Science Institute in La Jolla.


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