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Carl Rogers

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Carl Rogers

Persönlichkeitstheorie

Die Entwicklung eines positiven Selbstkonzepts

Die Forschungen von Carl Rogers führten zu einer eigenen Persönlichkeitstheorie, welche letztendlich nicht nur für die Psychologie, sondern auch für die Pädagogik durchaus Bedeutung hat, z. B. bei der Bewertung der Sinnhaftigkeit verschiedener Erziehungsstile.

Carl Rogers nahm als Grundgedanken an, dass jeder Mensch nach Selbstverwirklichung und Selbstaktualisierung strebt. Schon vom Kindesalter an setzt er sich mit seiner Umwelt auseinander. Diese Interaktion mit der Umwelt führt zu Wahrnehmungen. Der Mensch erlebt Dinge und macht sich Eindrücke von dem Erlebten. Durch diese Dinge Entwickelt jeder Mensch sein Selbstkonzept. Dieses Selbstkonzept kann je nach dem Erlebten in eine negative oder positive Richtung steuern.

Teil des Selbstkonzeptes ist nach Rogers Vorstellungen zum einen das Idealselbst, also all das, was sich der Mensch selber an Eigenschaften für sich wünscht und was von der Gesellschaft erwartet wird und zum anderen das Realselbst, also die tatsächlichen Eigenschaften und Fähigkeiten des Menschen. Weichen nun das Idealselbst und das Realselbst zu weit voneinander ab, kann es zu Minderwertigkeitsgefühlen kommen. Was jeder individuell als Realität betrachtet, wird dabei von den eigenen Erlebnissen und Wahrnehmungen bestimmt.

Rogers seltzte sich letztendlich mit der Frage auseinander, wie der Mensch zur Entwicklung eines positiven Selbstkonzeptes kommt. Dabei nennt er letztendlich sieben Kerngedanken, welche Eltern bei der Erziehung ihrer Kinder beachten müssen:

1. bedingungslose Liebe, das eigene Kind wird so geliebt, wie es ist.

2. Wertschätzung für das Kind, ein partnerschaftlicher Umgang der Eltern mit ihrem Kind. Beim Aufstellen von Regeln sollen die Kinder mit einbezogen werden, auf ihre Bedürfnisse soll Rücksicht genommen werden

3. Das Interesse am Kind muss Echt sein. Sie sollten an der positiven Entwicklung des eigenen Kindes interessiert sein. Ihre Außendarstellung sollte sich nicht stark vom Verhalten gegenüber dem Kind unterscheiden.

4. Selbständigkeit (Autonomie) des Kindes ist sehr wichtig, ständige Kontrolle und Bevormundung eher hinderlich. Man sollte dem eigenen Kind vertrauen und es bei der freien Entfaltung unterstützen.

5. Das Kind sollte von seinen Eltern zu neuen Ideen angeregt werden und dabei Unterstützung erfahren.

6. Wichtige Fundamente sind Sicherheit und Geborgenheit und Zuverlässigkeit

7. Kinder sollten eigene Gefühlen zeigen dürfen, auch wenn diese mal negativ sind, z. B. Ängste oder Traurigkeit. Auf keinen Fall sollte das Zeigen von Gefühlen durch die Eltern sanktioniert werden. Dadruch wird die Entstehung eines negativen Selbstkonzeptes geradezu gefördert.


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